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Von ersten Malen und Geisterfahrern

Letzte Woche Sonntag sind wir nach Freiburg gefahren um an einem Dunkeldinner mit Krimieinlage teilzunehmen.

Auf der Hinfahrt kam uns auf der Schnellstraße ein Geisterfahrer-Taxi recht flott entgegen. Gottseidank ist das Taxi auf der Überholspur gefahren und sonst keiner soweit wir das sehen konnten also haben wir keinen Unfall gehabt, gruselig wars aber trotzdem. Wir haben beide vorher noch nie einen richtig echten Geisterfahrer gesehen, es war also ein erstes mal. Ziemlich aufregend! Ein paar Minuten später kam uns dann die Polizei ziemlich zügig entgegen, die wollten den wohl abfangen. Die sind auf der richtigen Seite der Schnellstraße gefahren und da haben wir  uns gefragt, wie stoppt man eigentlich einen Geisterfahrer? Man kann ja nicht einfach auf der falschen Spur hinterherdüsen, dann knallts doch bestimmt. Und wie kann ein Taxifahrer überhaupt SO blöd sein und die falsche Auffahrt auf die Schnellstraße zu nehmen oooohne es zu merken.

Das nächste erste Mal kam gleich hinterher. Wir haben beide zum aller ersten mal ü-ber-haupt nichts gesehen. Also gar nichts, so richtig, nichts! Nicht der kleinste Lichtstrahl kam in den Raum in dem wir gegessen haben. Wir haben unerlaubterweise alles mit den Fingern gegessen, das war ziemlich matschig und lustig aber es hat ja keiner gesehen. Ich hatte Fisch wegen meinen Weisheitszähnen, Fleisch wär schwierig zu kauen gewesen. Schon mal Fisch mit den Fingern gegessen? Mit Sauce und Nudeln? Das ist ein richtiges Erlebnis. Ich würde das gerne noch mal machen wenn ich richtig kauen kann, ich musste ziemlich viel weglassen und mit Besteck im Dunkeln essen wär bestimmt auch super gewesen.

Auf der Rückfahrt gleich wieder ein erstes mal: wir sind das erste mal in eine Alkohol-/Drogenkontrolle geraten. Der Polizist hat uns aber nur sehr penetrant in die Augen geleuchtet, wir sehen wohl zu brav aus für weitere Tests. Sowas hatten wir bisher aber trotzdem nur im Fernsehn gesehen. Was für ein Tag!

Gestern waren wir auf einem lustigen Mini-Acapella-Konzert im Radiogebäude. Ebenfalls für uns beide ein erstes mal. Die Band („Warten auf Heizmann“) war klasse. Wir haben viel gelacht und mitgewippt.  Bis auf 2-3 Songs war die Auswahl auch prima und es gab noch zwei Zugaben weil einfach nicht aufgehört wurde zu klatschen.

Auf der Rückfahrt war es durch den Dauerschnee recht rutschig und ziemlich matschig, trotzdem fuhr hinter uns ein penetranter Drängler, wieder auf der gleichen Schnellstraße.  Er hat uns natürlich überholt so schnell er konnte und dann ordentlich auf die Tube gedrückt.  Hinter einer Kurve hat er dann auf einmal ziemlich scharf gebremst. Als wir langsam durch den Matsch an ihm vorbeigetuckert sind sahen wir das er grade noch so, also wirklich knapp, ich würde sagen 50 – 100 cm vor einem falschrum auf der Straße stehenden leeren Auto angehalten hat. Nebendran  im Graben standen schon 4 andere Autos und eine Handvoll Menschen haben mit der Polizei geredet. Fast hätten wir beide zum aller ersten mal gesehen das ein Raser das bekommt, was er herausgefordert hat. Fast.

Ich hab in jeder Backe unten ein nicht zugenähtes Loch das sich mit Essengammel füllt und ich glaube nicht dass das so sein sollte. Ekelhaft. Beängstigend.

Morgen werden mir die Fäden gezogen, vielleicht krieg ich ja eiiiinmal doch irgendeine Information aus dem Onkel Dr. raus, wär mal was.

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Vorderhaus

Freiburg
Restaurant, Biergarten

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grau
Service: haken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grauhaken-grau
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grau

Insgesamt: 8 von möglichen 20 Punkten

Essen: Bis vor einem Jahr gehörte das Vorderhaus zu den Schnitzelparadiesen dieser Stadt. Es wurde immer eine wunderbare helle Sauce dazu serviert von der man gerne auch noch einen Nachschlag nahm. Für die Enchiladas hätte ich gemordet. Leider hat das Vorderhaus nun einen neuen Besitzer. Man bekommt nun für mehr Geld weniger Leistung und vor allem viel weniger Qualität. Das Markenzeichen Schnitzel gibt es jetzt in einer gummiartigen Version ohne Salat und mit einer klumpigen Maggi-Saucenpulversauce. Die anderen Gerichte sind überhaupt nicht mehr erwähnenswert.

Service: Die Servicekräfte geben einem das allgegenwärtige Gefühl störend und unwillkommen zu sein. Man wird ungern und nur sehr langsam bedient.

Ambiente: Durch neuen Anstrich und neue Möbel hat das Vorderhaus leider seinen Charme verloren. Das Restaurant ist sehr ästhetisch eingerichtet und aalglatt.

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Aspekt

Freiburg
Cafe

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruen
Service: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau

Insgesamt: 15 von möglichen 20 Punkten

Essen:
Sowohl Frühstück als auch kleine warme Speisen sind sehr lecker. Die Frühstücksvariationen sind nach Regionen aufgeteilt, so ist für jeden etwas dabei. Die Portionen sind groß genug. Das belegte Baguette wird mit zwei sehr würzigen Saucen gebracht.

Service:
Die Kellner/innen sind oft etwas überfordert, da es meistens sehr voll ist. Man wird aber trotzdem freundlich und so zügig wie möglich bedient.

Ambiente:
Die Tische sind ein bisschen zu klein und alles ist ein wenig eng. Außerdem ist es durch die große Anzahl an Gästen (hauptsächlich Studenten) meistens relativ laut. Draußen liegen Decken bereit und im oberen Innenbereich kann man mit ein bisschen Glück gemütlich in der Sofa-Ecke Essen und Kaffeetrinken.

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Blockhouse

Stuttgart / Hamburg
Restaurant

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruen
Service: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruen
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau

Insgesamt: 18 von möglichen 20 Punkten

Essen:
Das Essen ist zum niederknien. Saftiges zartes Fleisch, butterweiche Kartoffeln mit einer Sour-cream nach der man sich alle 10 Finger leckt. Der Salat ist knackig und frisch, das Dressing (nach Wahl) ebenso.

Service: Man wird von vorne bis hinten bedient und verwöhnt. Extrawünsche werden sofort in die Tat umgesetzt und man hat das Gefühl willkommen zu sein.

Ambiente: Die Einrichtung ist sehr rustikal, aber das erwartet man von einem Steakrestaurant auch. Die Gäste sind größtenteils Geschäftsleute, die bei einem großen Steak Verträge aushandeln.

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Griestal-Strauße

Tuniberg
Hofrestaurant

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruen
Service: haken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grau
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau

Insgesamt: 13 von möglichen 20 Punkten

Essen: Das Essen frisch vom eigenen Hof schmeckt fantastisch. Das Steak könnte nur noch leckerer sein, wenn man es von der Kuh abknabbert. Hausgemachtes frisches Brot und knackiger Salat vom eigenen Feld sind die absolute Krönung.

Service: Das Servicepersonal ist häufig überfordert, da jede Saison neue Mitarbeiter eingestellt werden ist dies aber nicht verwunderlich.

Ambiente: Der Innenbereich ist leider sehr eng und düster, dafür kann man im Sommer aber wunderbar draussen Picknicken. Die Decken werden gestellt und der Ausblick auf die Berge ist natürlich einmalig.

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Zum Hirschen

Emmendingen
Restaurant

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau
Service: haken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grau
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grauhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau

Insgesamt: 12 von möglichen 20 Punkten

Essen:
Das Salatdressing muss man probiert haben, so ein leckeres habe ich sonst nirgendwo gesehen. Das Restaurant „Zum Hirschen“ ist eher für den großen Hunger. Ich gebe schon bei den Kinderportionen nach der Hälfte auf. Das Essen schmeckt gut, ist aber – bis auf die Portionsgröße – nichts Außergewöhnliches.

Service: Das Servicepersonal ist freundlich aber nicht oft greifbar. Man wartet verhältnismäßig lange auf sein Essen.

Ambiente:
Die Einrichtung ist rustikal, vielleicht etwas zu bäuerlich.

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Schlappen

Freiburg
Cafe, Bar, Restaurant

Essen: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruen
Service: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grauhaken-grau
Ambiente: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau
Preise: haken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-gruenhaken-grau

Insgesamt: 16 von möglichen 20 Punkten

Essen:
Die Spezialität des Hauses ist der Kartoffelteller den ich wirklich nur empfehlen kann. Die Saucen dazu sind toll gewürzt und man kann gar nicht mehr aufhören zu essen. Dazu gibt es noch eine große Auswahl an Bieren, unter anderem sind auch ein paar Norddeutsche vertreten.

Service:
Die Kellner sind manchmal ein bisschen schusselig aber das liegt vermutlich daran, dass sie vom großen Andrang überfordert sind. Man wird freundlich bedient und muss nicht übermäßig lange warten.

Ambiente:
Leider ist es im Schlappen meistens sehr voll, aber gemütlich ist es trotzdem. Die Atmosphäre ist locker und entspannt. Das Herrenklo ist einen Besuch wert. ;-)

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